News 2026


25. April 2026 | Walldorf


Guter Saisoneinstand von Anika Eckert über die 100 m Hürden



Das erste Rennen über die 100 m Hürden in der U18 ist für Anika bei der Bahneröffnung in Walldorf gut verlaufen. Leichte Nervosität machte sich vor diesem Start bemerkbar, denn im letzten Schülerjahr 2025 war die Distanz noch 80 m und die Hürdenabstände geringer. Aber Anika meisterte diese „Hürde“ auf Anhieb mit einer Zeit von 15,67 sec.

Den anschließenden 150 m Lauf beendete sie in sehr guten 20,20 sec. 150 m ist keine offizielle Distanz, aber Anika nutzte die Gelegenheit als Trainingslauf unter Wettkampfbedingungen.

Als letzte Disziplin stand noch der Weitsprung auf dem Programm. Mit 4,82 m im ersten Wettkampf war Anika zufrieden.

Den nächsten Wettkampf über 100 m Hürden bestreitet sie beim Rüdiger Zentgraf Sportfest in Ludwigsburg.


19. April 2026 | Schwaigern


Überraschungssieg und Familienpower: TV Flein glänzt beim Unterlandlauf


Der 40. Unterlandlauf in Schwaigern zeigte sich in diesem Jahr von seiner nassen Seite. Dauerregen und rutschige Wege stellten die Teilnehmer vor zusätzliche Herausforderungen – echte Läuferbedingungen eben, bei denen nicht nur die Beine, sondern auch der Kopf gefragt sind. Umso bemerkenswerter sind die Leistungen der Athleten des TV Flein, die sich davon unbeeindruckt zeigten.

Schwaigern, idyllisch im Landkreis Heilbronn gelegen und bekannt für seine Weinberge und abwechslungsreiche Landschaft, bietet mit dem Unterlandlauf traditionell eine Strecke, die sowohl landschaftlich reizvoll als auch sportlich anspruchsvoll ist. Die wellige Topografie mit stetigem Auf und Ab, teils engen Passagen und wechselnden Untergründen lässt kaum einen gleichmäßigen Rhythmus zu – schnelle Zeiten sind hier ohnehin keine Selbstverständlichkeit. Gerade bei Regen wird aus der ohnehin fordernden Strecke zusätzlich eine rutschige Herausforderung – wer hier gute Zeiten läuft, hat sie sich doppelt verdient.

Allen voran überzeugte im Halbmarathon Wolfgang Schütz, der seine persönliche Zielzeit von 1:35 Stunden trotz der widrigen Bedingungen nicht nur erreichte, sondern deutlich unterbot. In starken 1:32:47 Stunden lief er auf einen hervorragenden 12. Platz bei den Männern und sicherte sich souverän den Sieg in der Altersklasse M65 – eine Leistung, die unter diesen Umständen besonders hoch einzuschätzen ist.

Über die 10,3 Kilometer des Hauptlaufs machten vor allem die Brüder Silcher auf sich aufmerksam. Lasse Silcher lief ein beherztes Rennen und wurde mit einer Zeit von 46:40 Minuten belohnt. Damit erreichte er den 23. Platz aller Männer und gewann seine Altersklasse MU23. Bruder Oscar stand dem kaum nach: In 48:49 Minuten belegte er Platz 31 bei den Männern und wurde Vierter in der Altersklasse M30. Trotz nasser Strecke und anspruchsvollem Profil bewiesen beide ein sicheres Gefühl für Tempo und Renneinteilung.

Auch im Jedermannlauf über 5,4 Kilometer war der TV Flein stark vertreten. Henry Silcher komplettierte das Familienaufgebot und erreichte in 29:41 Minuten Platz 36 bei den Männern sowie Rang drei in der Altersklasse M30.

Apropos Familie: Komplettiert wurde das Silcher-Team von Mutter Kirsten Weimar, die vor dem Start noch zurückhaltend meinte, eine Zeit unter 30 Minuten wäre schön. Am Ende blieb die Uhr bereits bei 27:14 Minuten stehen – Platz 11 bei den Frauen und der Sieg in der Altersklasse W60. Eine starke Leistung, die zeigt, dass Erfahrung und Kampfgeist auch auf anspruchsvollem Terrain Gold wert sind.

Für die größte Überraschung aus Fleiner Sicht sorgte Jasmin Geppert. In 23:08 Minuten gewann sie den Jedermannlauf und ließ dabei alle Konkurrentinnen hinter sich. Ihr erster Sieg bei einem offiziellen Volkslauf kam für sie selbst völlig unerwartet – und wurde mit einem ebenso bodenständigen wie passenden Siegerpräsent belohnt: Haferflocken und ein Massagegutschein. Gerade nach einem Lauf im Regen dürfte Letzteres besonders willkommen gewesen sein.


So wurde der Unterlandlauf in Schwaigern einmal mehr seinem Ruf gerecht: anspruchsvoll, abwechslungsreich und bei jedem Wetter ein echtes Erlebnis. Der TV Flein Leichtathletik bewies dabei nicht nur sportliche Stärke, sondern auch, dass Zusammenhalt – ob im Verein oder in der Familie – selbst trübes Wetter ein wenig aufhellen kann.

Christoph Nestle


18. April 2026 | Brackenheim


2 Frankenmeistertitel im Sprinter-Zweikampf durch Anika Eckert und Sarah Eichhorn


Bei schönstem Wetter wurden in Brackenheim die Frankenmeister im Sprinter-Zweikampf ermittelt. Ein 100 m Lauf und ein 200 m Lauf wurden ausgetragen und die Athleten mit der schnellsten Gesamtzeit der beiden Läufe wurde mit dem Frankenmeistertitel geehrt.

Für den TV Flein gingen Anika Eckert, Sarah Eichhorn und Charlotte Schanzenbach an den Start. Zu diesem frühen Zeitpunkt steckte den Mädels noch das harte Wintertraining in den Beinen, umso schöner, dass dabei zwei Frankenmeistertitel errungen wurden.

Anika kämpfte sich bei der U18 förmlich in den Wettkampf rein. Nach dem 100 m Lauf stand für sie und Charlotte Pattberg vom TVG Beilstein mit 13,39 sec exakt dieselbe Zeit auf der Stoppuhr. Im anschließenden 200 m Lauf lies Anika mit 27,45 sec der Sprinterin aus Beilstein keine Chance und belohnte sich mit dem Frankenmeistertitel.


Bei den Frauen gab es außer Sarah leider keine weiteren Sprinterinnen. Nichts desto trotz lief Sarah mit 14,99 sec die 100 m in neuer Bestzeit. Die 200 m beendete sie in 32,29 sec, was folglich der zweite Frankenmeistertitel für den TV Flein bedeutete.


Charlotte sprintete bei der U18 über die 100 m in 14,54 sec zur neuen Bestzeit. Mit 30,66 sec blieb sie über 200 m nur knapp über ihrer Bestmarke. Ein schöner Auftakt.



Drei Starterinnen, zwei Frankenmeistertitel, ein schöner Erfolg für den TV Flein, so kann es weitergehen.

Auch unsere jüngeren Athleten stellten sich dem Sprinter-Zweikampf. Unsere Teilnehmer starteten In der Altersgruppe M13, bzw. W13. Hier werden die 75 m zweimal gesprintet.

Louis Wink erzielte nach zwei Läufen den 2. Platz mit 12,07 und 12,29 sec und wurde somit Vize-Frankenmeister. Pauline Maier lief 11,46 und 11,51 sec und wurde Fünfte. Den 7. Platz belegte Vivien Scholz in 12,06 und 12,12 sec.


12. April 2026 | Freiburg | Hannover


TV Flein auf Reisen: Zwischen Bestzeiten, Maultaschen und Marathon-Magie


Der 12. April 2026 hatte es für die Leichtathletik-Abteilung des TV Flein in sich - gleich zwei Veranstaltungen standen auf dem Programm: der Halbmarathon in Freiburg und der Marathon in Hannover. Während im Süden die Sonne (und vermutlich auch der Duft von Maultaschen) lockte, wartete im Norden die klassische Marathondistanz mit all ihren Tücken.


Freiburg Halbmarathon – Laufen, Leiden, Genießen

Der Halbmarathon im Rahmen des Freiburg Marathon gehört längst zu den stimmungsvollsten Läufen in Deutschland. Mit rund 9000 Finishern war auch dieses Jahr wieder einiges geboten – Musik an der Strecke, begeisterte Zuschauer und die charmante Altstadtkulisse inklusive.

Mitten im Getümmel: unsere beiden Starter Hannes Eberenz und Michael Scheerle.

Hannes zeigte ein starkes Rennen und belegte in 1:29:27 Stunden einen hervorragenden 429. Gesamtplatz – und wurde damit 14. in der Altersklasse M50. Besonders bemerkenswert: Auf den letzten Kilometern drehte er nochmal richtig auf und lief von Kilometer 15 bis ins Ziel einen Schnitt von 4:09 min/km. Da war offensichtlich noch ordentlich „Reserve im Tank“ – oder der Gedanke an das Ziel hat Flügel verliehen.

Michael erreichte nach 1:44:19 Stunden das Ziel und landete auf Platz 1968 (63. in der M55). Und hier darf man ruhig schmunzeln: Angesichts seiner Trainingsgestaltung – nennen wir sie „kreativ variierend mit überschaubaren langen Läufen“ – übertraf er seine eigenen Erwartungen deutlich. Ein Paradebeispiel dafür, dass manchmal auch der Kopf (und ein bisschen Wettkampfatmosphäre) die Beine ersetzt.

Nach dem Lauf wartete dann die wohlverdiente Belohnung: Maultaschen! In Freiburg fast schon Pflichtprogramm. Ob klassisch in der Brühe oder angebraten – sie sind quasi das kulinarische Pendant zum Halbmarathon: fordernd, aber am Ende einfach nur gut. Und so konnten unsere beiden Athleten den Tag nicht nur sportlich, sondern auch gastronomisch erfolgreich abschließen.


Hannover Marathon – Die Königsdisziplin

Parallel dazu wurde beim Hannover Marathon die volle Distanz gelaufen. Der traditionsreiche Marathon, der seit den 1990er Jahren fester Bestandteil der deutschen Laufszene ist, lockte auch dieses Jahr rund 4900 Finisher an.

Der Marathon – 42,195 Kilometer – gilt nicht umsonst als Königsdisziplin. Hier zeigt sich, wer nicht nur schnell, sondern auch ausdauernd, diszipliniert und gut vorbereitet ist. Denn ohne eine solide Vorbereitung wird der Marathon schnell zur „Erfahrung“, die man so schnell nicht vergisst.

Umso höher ist die Leistung von Bernd Britsch einzuschätzen. Nach gesundheitlich schwierigen Wochen und eingeschränktem Training stellte er sich dennoch der Herausforderung – und erreichte in starken 4:13:15 Stunden das Ziel. Damit belegte er Platz 3211 insgesamt sowie den 76. Rang in der Altersklasse M60. Gerade vor diesem Hintergrund wird deutlich: Ein Marathon ist mehr als nur ein Lauf. Es ist ein Kampf mit sich selbst – und Bernd hat diesen Kampf mit großem Einsatz und viel Willenskraft gemeistert. Hut ab!


Ein Wochenende, zwei Städte, drei starke Leistungen – und jede Menge Geschichten. Ob Tempoverschärfung in Freiburg, Trainings-Überraschungen oder Marathon-Durchhaltevermögen in Hannover: Der TV Flein war bestens vertreten.  Und eines ist sicher: Neben Zeiten, Platzierungen und Strecken bleibt vor allem eines hängen – die Freude am Laufen… und vielleicht auch ein kleiner Appetit auf Maultaschen.

Christoph Nestle


28. März 2026 | Elztal

04. April 2026 | Berlin


Starke Auftritte beim Volkslauf und Halbmarathon - TV Flein Athleten überzeugen


Die Läuferinnen und Läufer des TV Flein haben bei zwei bedeutenden Läufen mit bemerkenswerten Leistungen auf sich aufmerksam gemacht. Im Elztal und in der Hauptstadt zeigten unsere Athleten eindrucksvoll ihr Können, ihren Kampfgeist und ihre Leidenschaft für den Laufsport.


Beim Elztaler Volkslauf in Auerbach stellte sich Otto Müller der anspruchsvollen 10-Kilometer-Distanz. Der traditionsreiche Lauf durch das Elztal ist bekannt für seine abwechslungsreiche Strecke, die mit leichten Anstiegen, längeren Geraden und landschaftlich reizvollen Abschnitten sowohl Ausdauer als auch Renneinteilung fordert. Gerade die Mischung aus Naturkulisse und sportlicher Herausforderung macht den Reiz dieser Veranstaltung aus und zieht Jahr für Jahr zahlreiche Laufbegeisterte an. In der Altersklasse M75+ erreichte Otto Müller mit einer Zeit von 1:18:19 Stunden einen hervorragenden 2. Platz. Mit großem Durchhaltevermögen und beeindruckender Konstanz bewies er einmal mehr, dass Erfahrung, kluge Renneinteilung und Einsatzwille auch auf anspruchsvollen Strecken entscheidend sind.

Ein echtes Highlight war der Auftritt von Sara Stark beim Berlin Halbmarathon, einem der größten und renommiertesten Laufereignisse Europas. In persönlicher Bestzeit von starken 1:20:38 Stunden lief sie ein herausragendes Rennen. Besonders bemerkenswert: Unterwegs stellte sie zudem eine inoffizielle persönliche Bestzeit über die 10-Kilometer-Distanz auf. In der Altersklasse W40 belegte sie einen ausgezeichneten 4. Platz. Im Gesamtfeld der Frauen erreichte sie unter rund 16.500 Teilnehmerinnen einen starken 94. Platz – eine beeindruckende Leistung auf internationalem Niveau.


Die Ergebnisse zeigen, ob erfahren oder ambitioniert, unsere Athletinnen und Athleten geben stets ihr Bestes und repräsentieren den TV Flein mit großem Engagement. Wir gratulieren herzlich zu diesen tollen Erfolgen und freuen uns auf die kommenden Wettkämpfe!

Christoph Nestle


22. März 2026 | Flein


3. Fleiner Crosslauf 2026


Finale der Fleiner Crosslaufserie 2026 – ein würdiger Abschluss mit viel Herz, Tempo und guter Laune

Mit dem dritten Lauf am 22. März 2026 fand die 58. Fleiner Crosslaufserie auf dem Haigern ihr stimmungsvolles Finale – und einmal mehr zeigte sich: Diese Veranstaltung ist weit mehr als nur ein Wettkampf. Nach dem Auftakt im Januar und einem hochklassigen zweiten Lauf Anfang März wurde es zum Abschluss noch einmal richtig spannend – und gleichzeitig richtig schön.

Drei Läufe, unterschiedliche Bedingungen, viele persönliche Geschichten – und am Ende eine Serie, die nicht nur sportlich überzeugt, sondern auch durch ihre besondere Atmosphäre lebt.

Drei Läufe, eine Serie – und ganz viel Begeisterung

Wer alle drei Läufe absolviert hat, durfte sich nicht nur über die Serienwertung freuen, sondern auch über drei echte Crosslauf-Erlebnisse. Vom ersten Startschuss im Januar bis zum Finale im März war spürbar, wie viel Leidenschaft in dieser Veranstaltung steckt – bei den Läuferinnen und Läufern genauso wie bei den zahlreichen Helferinnen und Helfern.

Ein Thema, das in diesem Jahr besonders deutlich wurde: die hohe Nachfrage nach schnellen Online-Ergebnissen. Zeiten, Platzierungen, Zwischenstände – am liebsten direkt nach dem Zieleinlauf! Und genau hier zeigte sich über alle drei Veranstaltungen hinweg eine konstant hohe Qualität. Die Ergebnisbereitstellung funktionierte, von kleinen Schwierigkeiten im Januar abgesehen, zuverlässig und wurde intensiv genutzt – nicht selten wurde noch vor dem Auslaufen der Blick aufs Handy geworfen.

Nachwuchs mit viel Energie – und manchmal einen Tick zu früh

Wie schon bei den ersten beiden Läufen sorgten auch beim Finale die Kinder- und Jugendläufe für beste Stimmung. Die Begeisterung war dabei so groß, dass es vereinzelt wieder zu kleinen Fehlstarts kam. Doch genau das macht den Reiz aus: Wenn die Nervosität größer ist als die Geduld, dann weiß man, dass hier mit vollem Herzen gelaufen wird. Das Starterteam reagierte souverän, die jungen Athletinnen und Athleten nahmen einen zweiten Versuch – und spätestens dann ging es mit voller Energie auf die Strecke.

Fleiner Athleten: Entwicklung, die sich sehen lassen kann

Aus Sicht des TV Flein gibt es besonders erfreuliche Nachrichten: Die eigenen Athleten konnten sich im Laufe der Serie sichtbar steigern – ein klarer Beleg für Trainingsfleiß und die zusätzliche Motivation durch die Serienwertung.

Andreas Schöllmann bestätigte seine starke Form und lief die 3.225 Meter in 11:18 Minuten – erneut Platz 1 in der Altersklasse M45. Auch Steffen Stegmann überzeugte mit 11:16 Minuten in der M35. Erik Silcher erreicht in 17:16 Minuten den 2ten Platz in der Altersklasse M60.

Auf der Langstrecke zeigte Tobias Buffler mit 24:05 Minuten eine solide Leistung und erreichte Platz 10 im Gesamtfeld sowie Rang 4 in der M40. Andreas Vent-Schmidt (26:21 Minuten, 5ter in der Altersklasse M40) und Patrick Kröger (28:17 Minuten, 1ter in der M45) rundeten das starke Fleiner Mannschaftsergebnis ab.

Sprintstrecke: Volles Tempo bis ins Ziel

Auf der kurzen Distanz über 1.075 Meter setzte sich Jonathan Schneidemesser (TV Forst) in 2:55 Minuten durch. Dahinter folgten Mehran Eshagi (Sport-Union Neckarsulm) in 2:57 Minuten und Ben Schmid (SGV Murr) in 3:02 Minuten.

Bei den Frauen gewann Mia Sewell (Sport-Union Neckarsulm, WJU18) in 3:20 Minuten vor Nora Noack (TSG 1862 Weinheim) in 3:31 Minuten und Linda Hohm (Sport-Union Neckarsulm) in 3:41 Minuten.

Mittelstrecke: Hochklassig und mit echten Highlights

Über die 3.225 Meter lieferten sich die Männer ein starkes Rennen: Hannes Vohn (Sport-Union Neckarsulm) gewann in 9:49 Minuten vor Fred Fuchß (Unterländer LG, 9:53 Minuten) und Yannick Reiß (Sport-Union Neckarsulm, 9:56 Minuten).

Ein echtes Highlight setzte Marie Brand (LG Hohenlohe), die im Männerlauf startete und in herausragenden 10:47 Minuten ein deutliches Ausrufezeichen setzte. Bei den Frauen folgten Romy Zschau (Sport-Union Neckarsulm, 12:23 Minuten) und Veronica Hähnle-Pohl (TSG 1845 Heilbronn, 12:27 Minuten), die eindrucksvoll zeigte, dass sie nichts von ihrer früheren Klasse verloren hat.

Langstrecke: Taktik, Spannung und die entscheidende Attacke

Auf der Langstrecke über 6.450 Meter entwickelte sich zunächst ein taktisches Rennen. Eine sechsköpfige Spitzengruppe blieb lange zusammen – niemand wollte zu früh zu viel riskieren. Doch kurz vor der letzten Runde setzte Hannes Vohn (Sport-Union Neckarsulm) die entscheidende Attacke und gewann in 21:07 Minuten. Dahinter folgten Patrick Reischle (TSG 1845 Heilbronn, 21:25 Minuten) und Yannick Reiß (Sport-Union Neckarsulm).

Bei den Frauen blieb Isabel Leibfried (TSG 1845 Heilbronn) das Maß der Dinge und sicherte sich – wie schon in den beiden vorherigen Läufen – auch den Sieg im Finale in starken 23:50 Minuten.

Die Seriensieger 2026

Konstanz über drei Läufe hinweg wurde auch in diesem Jahr belohnt:

  • Sprint: Leonie Köbl (Sport-Union Neckarsulm) und Ben Schmid (SGV Murr)
  • Mittelstrecke: Hannes Vohn (Sport-Union Neckarsulm) und Marie Brand (LG Hohenlohe)
  • Langstrecke: Hannes Vohn (Sport-Union Neckarsulm) und Isabel Leibfried (TSG 1845 Heilbronn)

Haigern-Atmosphäre: Wenn Kuchen zur Mangelware wird

Neben all den sportlichen Highlights gab es auch abseits der Strecke wieder echte „Spitzenleistungen“. Besonders im Verpflegungsbereich wurde deutlich: Der Fleiner Crosslauf macht nicht nur schnell – sondern auch hungrig. Die Kuchentheke entwickelte sich im Laufe des Tages fast zu einem zweiten Wettkampf. Stück für Stück verschwanden die Bleche, und gegen Ende wurde die Auswahl merklich überschaubarer. Manche munkelten sogar, dass einzelne Läufer ihre Renntaktik leicht angepasst haben – mit dem klaren Ziel, möglichst früh im Ziel zu sein… und damit auch früh genug am Kuchenstand.

Am Ende lässt sich festhalten: Die sportlichen Leistungen waren stark – aber der Kuchen war offenbar mindestens genauso überzeugend. Nahezu restlos ausverkauft ist schließlich auch eine Art von Bestzeit.

Ein Blick über die Ziellinie hinaus

Drei Läufe, viele Geschichten – und vor allem ein starkes Gemeinschaftsgefühl. Läuferinnen und Läufer aus ganz Baden-Württemberg fanden den Weg auf den Haigern und machten die Serie zu einem Treffpunkt für Sport, Austausch und Leidenschaft.

Besonders erfreulich: Über die gesamte Serie hinweg war kein ärztlicher Einsatz notwendig. Das spricht für faire Wettkämpfe, ein umsichtiges Verhalten aller Teilnehmenden und eine rundum gelungene Organisation.

Bis 2027 – wir freuen uns jetzt schon

Am Ende bleibt vor allem eines: ein Lächeln. Über gelungene Läufe, persönliche Fortschritte und viele schöne Begegnungen. Die Fleiner Leichtathleten bedanken sich bei allen Teilnehmenden, Helferinnen und Helfern sowie Zuschauern – und freuen sich schon jetzt darauf, euch auch 2027 wieder an der Startlinie auf dem Haigern begrüßen zu dürfen. Dann vielleicht wieder mit genauso viel Spannung, genauso guter Stimmung – und hoffentlich ausreichend Kuchen für alle.

Christoph Nestle


07. März 2026 | Neckarsulm


Start der Kinderleichtathletik-Serie 2026


Über 200 Kinder waren beim Hallensportfest in Neckarsulm am Start. Jedes Team besteht aus 6 bis 11 Kindern. In den verschiedenen Disziplinen Hürdensprint, Medizinballstossen, Weitsprung auf die Weichbodenmatte und Staffellauf wurde um Punkte für sein Team gekämpft.


Unsere Jüngsten vom TV Flein, Kinder der Jahrgänge 2019 und 2020, freuten sich bei der Siegerehrung über Platz 2!


Ein großes Teilnehmerfeld gab es bei der U10 (Jahrgang 2018/2017) und bei der U12 (Jg. 2016/2015). Unsere Fleiner U10 erreichte Platz 6 und unsere U12 Platz 9.

Weiter gehts mit der Kinderleichtathletik-Serie im Juni in Bad Friedrichshall, danach in Leingarten und der Abschluss findet im Juli in Flein statt.

M.S.


01. März 2026 | Flein


2. Fleiner Crosslauf 2026


Am vergangenen Wochenende wurde der Haigern erneut zum Treffpunkt für Sportbegeisterte, Familien, ambitionierte Läuferinnen und Läufer – und nicht zuletzt für Freunde einer guten „Wurst im Weckchen“. Der zweite von insgesamt drei Läufen der Fleiner Crosslauf-Serie stand auf dem Programm und zeigte einmal mehr, warum diese traditionsreiche Veranstaltung seit Jahrzehnten so viele Menschen begeistert. Nach dem Auftakt im Januar und dem ersten Märzlauf nimmt die Spannung in der Gesamtwertung nun spürbar zu – schließlich winkt am Ende allen, die die komplette Serie absolvieren, die begehrte Serienwertung.

Sprintstrecke (1.075 Meter): Volles Tempo von der ersten Sekunde an

Auf der 1.075 Meter langen Sprintstrecke wurde vom ersten Meter an Vollgas gegeben. Sebastian Magiera vom LAV Heilbronner Land setzte sich in starken 2:39 Minuten durch und bewies eindrucksvoll, dass auf der kurzen Distanz keine Zeit zum Taktieren bleibt. Auch bei den Mädchen ging es rasant zur Sache: Anna Buchner, ebenfalls vom LAV Heilbronner Land, gewann in hervorragenden 3:15 Minuten.

Für besondere Momente sorgten dabei die Kinder- und Jugendläufe – nicht nur sportlich, sondern auch organisatorisch. Die Aufregung war bei einigen Nachwuchstalenten so groß, dass sie dem Startschuss ein klein wenig zuvorkamen. Die Frühstarts blieben jedoch ausschließlich auf diese Läufe beschränkt und wurden vom aufmerksamen Starterteam souverän geregelt. Die Mischung aus Nervosität, Ehrgeiz und purer Vorfreude gehört eben genauso zum Crosslauf wie Matsch und Steigungen.

Mittelstrecke (3.225 Meter): Starke Zeiten und Fleiner Steigerungen

Auf der Mittelstrecke über 3.225 Meter zeigte sich vor allem die Sport Union Neckarsulm in starker Form. Yannick Reiß (AK M30) lief mit 9:54 Minuten die schnellste Zeit des Tages über diese Distanz, gefolgt von seinem Vereinskollegen Moritz Wölfel (AK M30) in 10:16 Minuten. Yassin Bouchti, ebenfalls aus Neckarsulm (MJU18), komplettierte das starke Mannschaftsergebnis in 10:22 Minuten.

Doch auch aus Fleiner Sicht gab es allen Grund zur Freude. Andreas Schöllmann steigerte sich im Vergleich zum ersten Lauf deutlich und gewann mit 11:23 Minuten erneut souverän die Altersklasse M45. Lasse Silcher (Hauptklasse) erreichte in 12:42 Minuten Rang drei der Hauptklasse, während Sara Stark mit 11:47 Minuten nicht nur ihre Altersklasse W40 gewann, sondern als insgesamt zweitschnellste Frau des Tages ein echtes Ausrufezeichen setzte. Besonders erfreulich: Alle Fleiner Starter konnten ihre Zeiten gegenüber dem ersten Lauf verbessern – ein sichtbarer Lohn für Trainingsfleiß und Serienmotivation.

Langstrecke (6.450 Meter): Ein Wimpernschlag entscheidet

Das packendste Rennen des Tages entwickelte sich über die 6.450 Meter lange Langstrecke. Von Beginn an lieferten sich Hannes Vohn (Hauptklasse) von der Sport Union Neckarsulm und der Deutsche Meister der Altersklasse M45, Danny Schneider von der TSG Schwäbisch Hall, ein mitreißendes Kopf-an-Kopf-Duell. Runde um Runde schenkten sich die beiden nichts, ehe im Ziel gerade einmal eine Sekunde entschied: Vohn gewann in 20:04 Minuten hauchdünn vor Schneider in 20:05 Minuten – spannender kann ein Crosslauf kaum enden. Rang drei ging an Yannick Reiß (AK M30), der in 21:27 Minuten einmal mehr seine Vielseitigkeit unter Beweis stellte.

Auch aus Fleiner Sicht gab es auf der Langstrecke starke Leistungen zu vermelden: Tobias Buffler lief in 24:39 Minuten auf Rang zwei der Altersklasse M40. Bemerkenswert dabei: Er absolvierte die 6,45 Kilometer in einem Schnitt von unter vier Minuten pro Kilometer und wurde im stark besetzten Männerfeld mit insgesamt 13 Läufern dennoch „nur“ Neunter. Das unterstreicht eindrucksvoll die hohe Qualität des gesamten Teilnehmerfeldes. Patrick Kröger erreichte in 29:31 Minuten einen hervorragenden dritten Platz in der Altersklasse M45 und rundete das starke Fleiner Ergebnis auf der Langdistanz ab.

Bei den Frauen knüpfte Isabel Leibfried von der TSG Heilbronn an ihren Sieg aus dem ersten Lauf an und gewann in starken 23:23 Minuten. Dahinter folgten Caroline Weingärtner von der Sport Union Neckarsulm in 25:22 Minuten sowie Lara Adelmann vom FC Külsheim, die als Siegerin der WJU20 in 26:18 Minuten ins Ziel kam.

Haigern-Atmosphäre: Sport trifft Butterkuchen

Doch der Fleiner Crosslauf lebt nicht nur von schnellen Beinen, sondern auch von seiner besonderen Atmosphäre. Während auf der Strecke Sekunden gezählt wurden, bildete sich am Verpflegungsstand eine ganz andere Form der Ausdauerprüfung: Zeitweise schlängelte sich die Warteschlange rund 15 Meter über das Gelände.

Offenbar hatte sich herumgesprochen, dass eine „Wurst im Weckchen“ auf dem Haigern nach einem Crosslauf ungefähr so gut schmeckt wie eine persönliche Bestzeit. Auch der Butterkuchen erfreute sich großer Beliebtheit – manch einer soll behauptet haben, er habe die zusätzliche Haigerner Steigung nur deshalb in Angriff genommen, um sich anschließend ohne schlechtes Gewissen ein zweites Stück zu gönnen. Trotz des Andrangs blieb die Stimmung hervorragend, und die Geduld der Wartenden sprach Bände: Wenn niemand murrt, sondern fröhlich plaudernd ausharrt, kann das kulinarische Angebot so schlecht nicht gewesen sein.

Teamarbeit hinter den Kulissen

Mit knapp 300 Läuferinnen und Läufern war auch der zweite Lauf der Serie hervorragend besucht. Eine Veranstaltung dieser Größenordnung ist jedoch nur mit einem eingespielten Team möglich – von der Startunterlagenausgabe über die Zeitnahme bis hin zum Verkaufsteam, das an diesem Tag im Dauerbetrieb arbeitete. Viele helfende Hände im Hintergrund sorgten dafür, dass sowohl auf der Strecke als auch daneben alles reibungslos funktionierte. Ihnen allen gilt ein ganz besonderer Dank.

Nun steigt die Vorfreude auf das große Finale. Zwei von drei Läufen sind absolviert, die Serienwertung spitzt sich zu – und der Haigern wird auch beim dritten Lauf wieder zeigen, dass er sportliche Spannung, Gemeinschaft und eine verdammt gute Wurst im Weckchen perfekt miteinander verbinden kann.

CN


Schüler/Jugendläufe

Auch der Fleiner Leichtathletiknachwuchs konnte gute vordere Platzierungen erreichen. Einen beeindruckenden Lauf zeigte Leon Vent-Schmidt, Jahrgang 2017. Nach einem Sturz am Start erreichte er nach einem tollen Rennen Platz 2 über 750m. Ebenfalls einen super 2. Platz für Lionel Schick über 525 m in der Klasse M7.


  • Platz 3 für Hilda Engl, Jahrgang 2020
  • Platz 4 für Annika Polster, Jahrgang 2019
  • Platz 3 für Emil Schühle, Jahrgang 2019
  • Platz 5 für Sem Manns, Jahrgang 2017
  • Platz 5 für Felina Schick, Jahrgang 2016

M.S.


14. Februar 2026 | Erfurt


Amelie Essig scheitert knapp an neuer Hallenbestleistung


Eigentlich wollte Amelie ihre Hallenbestleistung im Hochsprung in Erfurt verbessern, scheiterte aber äußert knapp an 1,72m. So standen am Ende 1,68 m in der Ergebnisliste. Nach einer kurzen Enttäuschung wertete sie ihre Hallensaison aber als erfolgreich, da die Trainingsmöglichkeiten für das Techniktraining zur Freiluftsaison wesentlich besser sind. Ein Techniktraining in Spikes und mit langem Anlauf sind im Winter nicht machbar, was sich bei den wenigen Hallenwettkämpfen negativ bemerkbar macht. Amelie wird sich jetzt, nach einer kurzen Erholungspause, auf den zweiten Teil des harten Vorbereitungstraining konzentrieren. Sie freut sich jetzt schon auf die Freiluftsaison und wir wünschen ihr dafür viel Erfolg. (Bilderqualität leider schlecht)

deutlich über 1,68 m

knapp 1,72 m gerissen


08. Februar 2026 | Frankfurt | Sindelfingen


Durchwachsenes Wochenende für Amelie Essig und Anika Eckert


Bei den Süddeutschen Hallenmeisterschaften in Frankfurt erwischte Amelie im Hochsprung einen schlechten Tag und belegte mit 1,65 m Platz 8. Obwohl das Einspringen und die ersten Sprünge im Wettkampf gut waren, wollte die Latte bei 1,70 m einfach nicht liegenbleiben. Viel Zeit zum Hadern bleibt allerdings nicht, da es am nächsten Samstag in Erfurt bei den Deutschen Hochschulmeisterschaften schon weiter geht.

Auch Anika erwischte einen durchwachsenen Tag. In Sindelfingen, beim Jugendhallensportfest, sprintete sie im 60 m Vorlauf 8,39 sec und im B-Finale als Dritte 8,43 sec. Den 60 m Hürdenlauf beendete sie mit 9,50 sec als Fünfte. Ein Stolperer nach dem Start verhinderte allerdings eine gute Zeit. Einen versöhnlichen Abschluss gab es für Anika über 200 m. Sie erzielte mit 27,19 sec und Rang 3 bei der wU20 eine neue Hallenbestzeit, über die, nach den nicht so gelungenen ersten zwei Wettbewerben, dann doch Freude aufkam.


31. Januar/01. Februar 2026 | Karlsruhe


Amelie Essig mit Bronzemedaille im Hochsprung bei den Baden-Württembergischen Meisterschaften

Anika Eckert trotz Bestzeit über 60 m Hürden mit Rang 11

Samstag 31. Januar 2026 | Hochsprung

Schöner Erfolg für Amelie, die mit 1,71 m im Hochsprung bei den Baden-Württembergischen Meisterschaften die Bronzemedaille gewann. Nach einer langen Durststrecke hat sie wieder richtig Lust auf Hochsprung sprang eine persönliche Bestleistung in der Halle. Obwohl Amelie im Anlauf Probleme hatte, übersprang sie die 1,71 m im dritten Versuch sicher und haushoch. Die nächsten Starts sind in einer Woche bei den Süddeutschen Meisterschaften in Frankfurt und 7 Tage später bei den deutschen Hochschulmeisterschaften in Erfurt. Wenn Amelie ihren Anlauf noch verbessern kann, ist sogar noch eine Steigerung möglich.

Amelie Essig

Sonntag 01. Februar 2026 | 60 m Hürden

Schade, mit Bestzeit in 9,25 sec im B-Finale über die 60 m Hürden unter 32 Teilnehmerinnen, belegte Anika den 11. Platz. Diese Zeit hätte im Vorlauf für das A-Finale gereicht, was ihr Ziel gewesen ist. Bei Meisterschaften Bestzeit zu laufen und das trotz der kleinen Enttäuschung nach dem Vorlauf, war schon eine hervorragende Einstellung von Anika. Mit ihrem Trainingsfleiß wird sie sich noch weiter entwickeln und noch schnellere Zeiten laufen. 


31. Januar 2026 | Murr


Schlammschlacht beim Dirty Race in Murr


Beim diesjährigen Cross- Duathlon warteten einmal mehr fordernde Bedingungen auf die Teilnehmenden. Besonders der Mittelpart mit dem Mountainbike entwickelte sich durch tiefen Matsch zu einem echten Kraftakt.

Tobias Buffler stellte sich der Herausforderung und kämpfte sich souverän durch den anspruchsvollen Kurs. Nach 1:28:50 Stunden erreichte er glücklich und sichtbar gezeichnet von den Bedingungen das Ziel. In dem traditionell stark besetzten Teilnehmerfeld reichte es für Platz 31. Ein Ergebnis, das für die Jahreszeit im Formaufbau durchaus zufriedenstellend ist. 


18. Januar 2026 | Flein


58. Fleiner Crosslauf: Spannung, Tempo und jede Menge Vorfreude


Am vergangenen Wochenende war es wieder soweit: Auf dem Haigern fand der 58. Fleiner Crosslauf statt – ein Highlight im Kalender der regionalen Leichtathletik. Seit Jahrzehnten treffen sich hier Läufer über verschiedene Distanzen, um ihre Kräfte zu messen. Wer alle drei Läufe (ein Lauf im Januar, zwei im März) absolviert, kann sich außerdem auf die Gesamtwertung freuen – eine echte Herausforderung für Ausdauer und Durchhaltevermögen. 

Eine traditionsreiche Laufgeschichte

Der Fleiner Crosslauf blickt auf eine lange Tradition zurück: Bereits seit 1965 wird auf dem Haigern gelaufen, damals noch in deutlich kleinerem Rahmen. Was als lokales Volksfest für Läuferinnen und Läufer begann, hat sich über die Jahrzehnte zu einem festen Termin im regionalen Leichtathletik-Kalender entwickelt. Zahlreiche Läufergenerationen haben hier ihre ersten Crosslauf-Erfahrungen gesammelt, und einige bekannte Athleten aus der Region starteten hier ihre Karriere. Die Strecke auf dem Haigern selbst ist legendär: knackige Anstiege, wechselnde Untergründe und die typischen Haigerer „Kurvenkombinationen“ sorgen seit jeher für spannende Rennen und fordern Läufer aller Altersklassen heraus.

Die Vorfreude auf den ersten Startschuss war kaum zu bremsen: Offiziell ging es um 12:00 Uhr los, doch viele Zuschauer hielten es nicht aus und fieberten schon ab 10:30 Uhr den Rennen entgegen – manche mit Kaffee, manche mit Stirnrunzeln und lauter innerer Motivation. In den vergangenen Jahren hat sich beim Crosslauf einiges getan: Die Organisation ist moderner geworden und vor allem die Ergebnisveröffentlichung läuft jetzt nahezu in Echtzeit.

Dieses Jahr „holperte“ es hier zwar zunächst ein bisschen, aber letztendlich konnten alle Ergebnisse gesammelt und ausgewertet werden.

Sprintstrecke: Sekunden, die über Sieg oder Niederlage entscheiden

Auf der Sprintstrecke setzte sich Jens Mergenthaler (LG Farbtex Nordschwarzwald) in beeindruckenden 2:36 Minuten durch. Nur wenige Sekunden später folgte Tim Holzapfel (LV Pliezhausen), stellvertretender Abteilungsleiter des TV Flein, in 2:40 Minuten - ein echtes Kopf an Kopf Rennen. Jens Mergenthaler ist kein Unbekannter: Mit zahlreichen Erfolgen bei Landesmeisterschaften und starken Platzierungen bei regionalen Crossläufen gehört er zu den etablierten Läufergrößen der Szene.

Bei den Frauen sorgte Marie Steckmetz (ETSV Lauda) in 3:26 Minuten für die schnellste Zeit, dicht gefolgt von Lilli Michelfelder (Unterländer LG) in 3:30 Minuten - ein überaus spannendes Rennen.

Mittelstrecke (3,225 Meter): Wiederholungstäter Mergenthaler

Auch auf der Mittelstrecke ließ Jens Mergenthaler nichts anbrennen und lief nach 9:13 Minuten über die Ziellinie. Yassin Bouchti (Sport Union Neckarsulm) folgte in 10:03 Minuten, während Philipp Nothof (Sport-Union Neckarsulm) mit 10:33 Minuten als bester Senior glänzte. Bei den Frauen zeigte Marie Brand (LG Hohenlohe) eine starke Leistung in 11:13 Minuten, knapp vor Sara Stark (ULG/TV Flein) in 11:49 Minuten.

Aus lokaler Sicht überzeugte zudem Andreas Schöllmann (ULG/TV Flein), der mit 11:34 Minuten nicht nur eine starke Zeit lief, sondern sich auch Platz 1 in der Altersklasse M45 sicherte. Ebenfalls erwähnenswert ist die Leistung von Lasse Silcher (ULG/TV Flein), der mit 13:01 Minuten als 3ter der Hauptklasse ins Ziel kam und damit ein weiteres Ausrufezeichen setzte.

Langstrecke (6,450 Meter): Geduld zahlt sich aus

Auf der Langstrecke setzte Jens Mergenthaler erneut seine Klasse durch: Nach einem kontrollierten Start lief er souverän in 19:29 Minuten ins Ziel. Hannes Vohn (Sport-Union Neckarsulm) folgte in 19:52 Minuten, Andreas Honecker (TSG 1845 Heilbronn) wurde in 21:04 Minuten Dritter. Bei den Frauen ließ Seriensiegerin Isabel Leibfried (TSG 1845 Heilbronn) nichts anbrennen und holte sich erneut den Sieg in 23:54 Minuten.

Auch hier gab es Grund zur Freude aus Fleiner Sicht: Tobias Buffler (ULG/TV Flein) bewies Ausdauer und Konstanz und gewann mit einer Zeit von 25:12 Minuten denkbar knapp die Altersklasse M40.

Christoph Nestle

Schüler- und Jugendläufe 

Nachfolgend die Fleiner Teilnehmer die es in die Top 10 der Ergebnislisten geschafft haben:

Bei den gut besuchten Schüler- und Jugendläufen überzeugten unsere Jüngsten vom TV Flein mit tollen Platzierungen. In der Klasse M7 (Jahrgang 2019) Platz 2 und Platz 3 für Emil Schühle und Lionel Schick. Karl Eggert erreichte Platz 8. Unsere jüngste Teilnehmerin Hilda Engl wurde in der Klasse W6 Vierte. 

Bei den Jungs Jahrgang 2017 zeigte Leon Vent-Schmidt einen tollen Lauf über 525m und wurde mit Platz 2 belohnt. Platz 5 für Sem Manns. Einen hervorragenden 4. Platz gab es für Felina Schick über 750m in der Klasse W10.

Weitere Platzierungen:

  • M12       Platz 7 für Lukas Buffler
  • M13       Platz 4 für Fabian Böhme
  • WU18   Platz 4 für Emilia Kelm

17. Januar 2026 | Sindelfingen


Amelie Essig im Aufwärtstrend - Anika Eckert wieder schnell über die Hürden - Sarah Eichhorn mit zwei persönlichen Bestzeiten


Beim internationalen Sindelfinger Hallenmeeting waren Amelie Essig, Anika Eckert und Sarah Eichhorn am Start. Bei einer Rekordbeteiligung von über tausend Startern schlugen sich die drei TV Flein Athletinnen sehr zufriedenstellend.


Endlich wieder ein überzeugender Hochsprungwettbewerb von Amelie. Nach langer Durststrecke übersprang sie 1,70 m und hätte eigentlich noch höher springen müssen. Bei 1,73 m fiel die Latte drei Mal, obwohl die Sprünge hoch drüber waren. Amelie hat wieder Spaß am Hochsprung und freut sich schon auf die Baden-Württembergischen Meisterschaften, die in 14 Tagen in Karlsruhe stattfinden.

v.l. Sarah Eichhorn, Amelie Essig, Anika Eckert

Anika sprintete in 9,27 sec über die 60 m Hürden, was nur ganz knapp über ihrer Bestzeit lag. Sie war mit ihrem Lauf aber nicht ganz zufrieden, da sie nicht den optimalen Rhythmus fand. Auch für Anika finden die Baden-Württembergischen U18 Meisterschaften in zwei Wochen statt, genügend Zeit, die kleinen Fehler zu korrigieren.


Sarah war mit ihren Ergebnissen sehr zufrieden und freute sich über zwei Bestzeiten. Die 60 m beendete sie in 9,19 sec und über 200 m steigerte sie ihre Zeit, die sie letzte Woche in Mannheim aufstellte, auf 31,84 sec.


11. Januar 2026 | Mannheim


Super Halleneinstand - Anika Eckert mit Hürdenbestzeit


Mit Anika Eckert, Sarah Eichhorn und Charlotte Schanzenbach starteten drei Fleiner Leichtathletinnen beim sehr gut besetzten Mannheimer Hallensportfest.

Anika trat über 60 m, 60 m Hürden, 200 m und im Weitsprung an. Überragend war ihre neue Bestzeit über 60 m Hürden in 9,25 sec. Diese Zeit sichert ihr weiterhin einen Platz in der Baden-Württembergischen Spitze. Die 60 m sprintete sie knapp über ihrer Bestleistung in 8,43 sec. Der Weitsprung blieb mit 4,64 m etwas hinter den Erwartungen zurück. Die 200 m Zeit in 27,22 sec war nur knapp über ihrer Freiluftbestzeit, was aber in der Halle durch die zwei Kurven eine sehr gute Leistung ist und erst einmal Hallenbestleistung bedeutet. Das war für Anika nach dem harten Wintertraining ein sehr guter Auftakt und wir können sicher noch mit mehr rechnen.

Sarah sprintete über 60 m 9,38 sec und sprang 3,79 m weit. Höchst erfreulich war für Sarah die 200 m Zeit. Sie verbesserte diese von 34,07 auf 32,46 sec, was einen großen Sprung nach vorne bedeutet und ihr Training belohnt wurde.

Charlotte  erreichte über 60 m 9,05 sec.  Den Weitsprung beendete sie mit 4,18 m und über 200 m standen im Ziel 30,52 sec auf der Stoppuhr.